Geschichte des Hauses

Die "Admiralität"

Das "Marinehaus" - im Volksmund als "Admiralität bezeichnet - war um 1900 Sitz der alten Schiffahrtsbehörde. Schon zu dieser Zeit gingen von der Jannowitzbrücke die Vergnügungsdampfer nach Treptow und zum Müggelsee ab. Am gegenüberliegenden Ufer der Spree befand sich eine Badeanstalt mit vielen kleinen auf Stegen gesetzten Badekabinen.

 

1918/19 beherbergte das Gebäude für kurze Zeit den Stab der Volksmarinedivision, deren bewaffnete Formationen der revolutionären Arbeiter und Soldaten an der Seite des Berliner Proletariats von Januar bis März 1918 kämpften.

 

Das "Marinehaus" hat die Nachfolge der bis 1944 im selben Gebäude existierenden "Marinestube" angetreten. Von 1944 bis 1968 war die Restauration im Privatbesitz einer Frau Sens. Nach der Enteignung wurde das "Marinehaus" von der Konsumgenossenschaft Berlin bis zum Jahre 1990 geführt und später an die jetzigen Inhaber Stefan Pfannschmidt und Michael Hartwig verkauft.

 

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